Zweite Aufführung in der Loburg - „Hungertuchkonzert“ im Rittersaal

WN am 23.02.2020

Zweite Aufführung in der Loburg - „Hungertuchkonzert“ im Rittersaal

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Solistin ist die Altistin Sarah Romberger.  Foto: privat

Ostbevern - Das nächste „Hungertuchkonzert“ findet am 1. März im Religio in Telgte statt. da dort nicht so viel Platz zur Verfügung steht, wird es eine zweite Aufführung im Rittersaal der Loburg geben.

Am kommenden Sonntag, 1. März, findet um 17 Uhr im Museum Religio in Telgte das nächste „Hungertuchkonzert“ statt. Am Samstag, 29. Februar, veranstaltet das Kulturforum Ostbevern um 18 Uhr ein weiteres Konzert im Rittersaal der Loburg, weil die verfügbaren Plätze in Telgte durch den Raum begrenzt sind.

In eindrucksvollen Metaphern beschreibt der mittelalterliche Text des „Stabat mater“ die Leiden der Mutter Jesu unter dem Kreuz. Antonio Vivaldi kam als junger Kaplan an die Kirche „Santa Maria della Pietà“ in Venedig. Dort baute er an dem der Kirche angegliederten Waisenhaus für Mädchen, ein Orchester auf, das im 18. Jahrhundert wegen seiner Qualität in ganz Europa einen legendären Ruf hatte und zahlreiche Italien-Reisende anlockte. Die Bewohnerinnen des Waisenhauses waren Findelkinder und in der damals in Venedig eingerichteten „Scalfetta“ (Babyklappe) wurden auch zahlreiche illegitime Nachkommen aus Adelskreisen abgelegt. Die Besetzung des „Stabat mater“ mit einer Alt-Stimme und Streichern konnte Vivaldi am Waisenhaus aus eigenen Kräften zusammenstellen.

Einen Anklang an das Motiv der leidenden Mutter macht der venezianische Autor Tiziano Scarpa in seinem 2009 auf Deutsch erschienenen Buch „Stabat mater“.
In der Konzert-Lesung vor dem bedeutenden Telgter Hungertuch von 1623 und in der Aufführung im Rittersaal der Loburg wird das „Stabat mater“ von Antonio Vivaldi ergänzt durch Ausschnitte aus dem Roman von Tiziano Scarpa. Beiden gemeinsam ist die leidende Frauengestalt: Maria und Cecilia.
Es konzertiert das Ensemble „La Finetta“ unter Leitung von Andreas Klingel, ein Streichquartett, das auf barocken Instrumenten spielt. Solistin ist die Altistin Sarah Romberger. Die Gesamtleitung an der Truhenorgel und die Lesung übernimmt Matthias Hellmons.

Karten für Telgte sind noch im Vorverkauf im Museum Religio und in der Buchhandlung LesArt erhältlich (Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 18 Euro.) Karten für das Konzert in Ostbevern sind am Konzerttag im Foyer der Loburg zum Preis von 15 Euro erhältlich. Mitglieder des Kulturforums zahlen einen ermäßigten Preis von zehn Euro.

Das Kulturforum hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen kulturell zu fördern. Deshalb haben Schüler in Begleitung ihrer Eltern, die eine Eintrittskarte erwerben, freien Eintritt.

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Solistin ist die Altistin Sarah Romberger.  Foto: privat

Ostbevern - Das nächste „Hungertuchkonzert“ findet am 1. März im Religio in Telgte statt. da dort nicht so viel Platz zur Verfügung steht, wird es eine zweite Aufführung im Rittersaal der Loburg geben.

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