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Gut improvisiert - Lachen über den Tod hinaus

WN am Freitag, den 11.10.2019

Gut improvisiert - Lachen über den Tod hinaus

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Christine G. Holzer und Simone Schmitt (v.l.) als „Tabutanten“ in der „Kulturwerkstatt“. Foto: Reinker

Ostbevern - Die „Tabutanten“ spielten in der „Kulturwerkstatt“ Ostbevern auf. Von Anne Reinker

Sie nahmen am Donnerstag in der „Kulturwerkstatt“ kein Blatt vor den Mund: die „Tabutanten“ Christine G. Holzer und Simone Schmitt , ausgebildete Impro-Theaterschauspielerinnen aus Aschaffenburg, begeisterten ihr Publikum mit Gedanken anregenden Szenen. „Sie werden lachen, es geht um den Tod“, hatten die „Tabutanten“ bei der Kooperationsveranstaltung des hiesigen Hospizvereins und dem Kulturforum, versprochen.

„Alles, was auf der Bühne geschieht, ist neu, wie gerade geboren“, erklärte Simone Schmitt das Konzept des Improtheaters, „ohne roten Faden oder Drehbuch“, so Schmitt. Basierend auf den zugerufenen Begriffen des Publikums bastelten die „Tabutanten“ lockere Geschichten rund um die Themen Liebe und Tod. „Gäbe es die Pille für das ewige Leben, würden Sie sie dann nehmen wollen?“, wünschten Christine G. Holzer und Simone Schmitt von den Zuschauern zu erfahren. Dieses beantwortete die Frage fast einstimmig mit einem Nein. Ein Grund könnte sein: „Wenn ich die jetzt schlucke, muss ich mir ja jeden Tag überlegen, was ich kochen soll“, so der Kommentar von Simone Schmitt. „Das wird dann vielleicht irgendwann richtig langweilig.“

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