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Konzert der „Capella Loburgensis“ - Botschaft facettenreichen näher gebracht

WN am 31.03.2019
Konzert der „Capella Loburgensis“ - Botschaft facettenreichen näher gebracht

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Die Capella Loburgensis aus Ostbevern, der Musik-Verein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie sorgten für eine volle St.-Ambrosiuskirche. Foto: Axel Engels

Ostbevern - Das Konzert der „Capella Loburgensis“ begeisterte die Zuschauer mit seiner Interpretation von Ludwig van Beethovens „Sinfonie Nr. 9“. Von Axel Engels

Für jeden Dirigenten ist es wohl ein Traum, einmal in seinem Leben bei Ludwig van Beethovens epochaler „Sinfonie Nr. 9“ am Dirigentenpult zu stehen. Für Matthias Hellmons erfüllte sich dies am Freitag in der St.-Ambrosius-Kirche in Ostbevern, erklang dieses Werk mit seinem berühmten Schlusschor „Ode an die Freude“ in einer überaus exquisiten Interpretation.

Den ganz vielen Musikliebhabern wurde an diesem Abend ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art geschenkt, das man so wohl noch lange im Gedächtnis behalten wird. Die Capella Loburgensis aus Ostbevern, der Musik-Verein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie ließen diese als Meilenstein der Musikgeschichte angesehen Sinfonie in einer Art erklingen, bei der jedes noch so kleinste Detail mit Bravour beachtet wurde und jede noch so kleine dynamische Schattierung in einem farbenprächtigen Klang umgesetzt wurde.

Die solistischen Partien waren mit der Sopranistin Sarah Kuffner, der Altistin Anne Schuldt, dem Tenor Hans-Georg Priese und dem Bassisten Markus Krause glänzend besetzt, diese vier Künstler konnten ihre ganzen Qualitäten in inspirierender Art einbringen und ihre warm timbrierten Stimmen erstrahlten in eindrucksvoller Art über dem für seine ausgewogene Gesangskultur bekannten großen Chorensemble. Dabei erklang das 1824 uraufgeführte Werk in einer Frische und Dramatik, die vom ersten Takt an fesselte.

Mattias Hellmons präsentierte sich als versierter Dirigent, der die Schönheit dieser Sinfonie in ein lebendiges Gewand kleiden und einen perfekten Ausgleich zwischen den instrumentalen und gesanglichen Partien erzielen konnte. So etwas bewegendes wie diese Interpretation der „Sinfonie d-Moll op. 125“ erlebt man nur selten.

Schon im ersten Satz mit seiner Dramatik und Kraft war man eingefangen von dieser in Musik gesetzten Leidenschaft. Grazie und Anmut zeigte das Scherzo des zweiten Satzes und bei dem Trio genoss man den lyrischen Fluss der Melodien. Die Mystik dieses Satzes wurde mit „Herz und Seele“ zu einem bewegenden Erlebnis. Transparent und die Architektur des dritten Satzes hervorhebend war auf übertriebene Effekte verzichtet worden, konnte die Musik so ihre ganze Schönheit in einem überaus kultivierten Spiel aufzeigen. Als dann der vierte Satz erklang, glaubte man sich bei solch exquisiter Musizierkunst fast wie in eine ganz andere Welt versetzt.

Das Quartett der Solisten und der große vierstimmige Chor begaben sich in einen innigen und natürlich gewachsenen Dialog, gaben so den Strophen des Gedichts „An die Freude“ von Friedrich Schiller eine facettenreiche musikalische Umsetzung. Dieser „Freudengesang“ war nun wirklich grandios umgesetzt, wurde der gleichsam revolutionäre kompositorische Ansatz Beethovens mit Akribie und Feinsinn umgesetzt. Dabei gelang eine pathetische Steigerung, die bei solch kraftvoller Umsetzung in ein hymnischen Finale gipfelte.

Die Partitur dieser Sinfonie gehört zum Weltkulturerbe, gilt als Abbild der Werte, die alle Menschen teilen können. Die Botschaft Beethovens wurde an diesem Abend von Matthias Hellmons und allen Mitwirkenden in einer facettenreichen Interpretation dem Publikum näher gebracht und für solch eine grandiose „Neunte“ kann man sich nur bedanken.

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