SCHLOSSKONZERT: Goldberg-Variationen

Wer dieses Werk schon einmal gehört hat, wird es wohl nicht mehr vergessen: die „Goldberg-Variationen“, ein Spätwerk von Johann Sebastian Bach, formstreng, technisch enorm anspruchsvoll und ausdrucksstark zugleich, und ein, vielleicht sogar: der Höhepunkt barocker Variationskunst. Am Sonntag, den 19. April, gibt es nun Gelegenheit dazu, dieses ursprünglich für Cembalo komponierte Werk im Rahmen der Loburger Schlosskonzerte auf dem Flügel im Rittersaal zu hören. Dass es sich lohnt, dieses vom Kulturforum veranstaltete Konzert zu besuchen, liegt aber keineswegs nur an der Komposition selbst, sondern auch und gerade an der Pianistin Fatjona Maliqi, die sie interpretiert.
Maliqi, die aus dem Kosovo stammt, ist Preisträgerin des Münster STELLA Award Klassik, der im vergangenen Jahr erstmals verliehen worden ist. Sie hat sich bereits als Solistin wie auch als Kammermusikerin international profiliert. Besondere Anerkennung erwarb sich mit ihren Interpretationen von zwei monumentalen Variationszyklen, namentlich von Beethovens „Diabelli-Variationen“ und zuletzt eben Bachs „Goldberg-Variationen“, für deren Darbietung Maliqi den oben genannten Preis im Erbdrostenhof Münster unter großem Jubel erhielt.
Karten für dieses Konzert, das wie gewohnt um 17 Uhr beginnt, können an den üblichen Vorverkaufsstellen in Ostbevern (Buchhandlung Bever, Löwenzahn) erworben oder telefonisch im Sekretariat der Loburg reserviert werden.
Der Preis für eine Karte im Vorverkauf beträgt 15 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.
