Spiegelei

„Augenschmaus“ – Das Auge isst mit!

Fotorealistische Malerei in Öl
von Mechthild Darquenne-Danwerth aus Warendorf

Zum Reinbeißen schön sind die Bilder von Mechthild Darquenne-Danwerth.

Die Künstlerin ist Mitglied der Gruppe 13 und malt die Objekte des Genusses so naturalistisch exakt, dass es eine wahre Lust ist, sie zu betrachten.

Die ehemalige Französisch- und Kunstlehrerin des Warendorfer Gymnasiums nimmt uns in dieser Ausstellung mit auf eine kulinarische Bilderreise. Die akribisch bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Ölgemälde zeigen den sinnlichen Aspekt des Essens und Kochens. In ihren Arbeiten reflektiert die freischaffende Künstlerin Impressionen des alltäglichen Lebens und definiert den Blickwinkel, aus dem wir unsere Lebensmittel wahrnehmen, neu.

Das Wasser läuft einem im Mund zusammen bei den überdimensional groß gemalten Tomaten, die aufgeschnitten auf den Gaumenschmaus zu warten scheinen.

Ein gebratenes Spiegelei – man hört es förmlich in der Pfanne brutzeln – sie machen Appetit auf mehr. Den können Sie bekommen, wenn Sie sich auf den Weg machen und die Ausstellung besuchen.

„Augenschmaus“ – Das Auge isst mit! Die Ausstellung ist für Liebhaber der fotorealistischen Maltechnik, der Kochkunst und für alle, die gerne essen, ein Hochgenuss!

Die Vernissage ist am Sonntag, den 31. Mai 2026 um 14.00 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 05. Juli 2026 samstags und sonntags von 15.00 Uhr -17.00 Uhr geöffnet. Samstags ist die Künstlerin anwesend und es darf ihr bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden.

„Saiten des Schicksals“ – Loburger Schlosskonzert mit dem Equinox Streichquartett

Am Sonntag, den 5. Oktober, findet erstmals ein Loburger Schlosskonzert mit dem Equinox Streichquartett statt, zu dem der Vorstand des Kulturforums Ostbevern herzlich einlädt. Dieses Konzert, das erste der neuen Saison, verspricht ein ganz besonderes zu werden, was zunächst und vor allem an der Musik selbst liegt, an der herausragenden Qualität des jungen Ensembles nämlich, aber auch an der Zusammenstellung des Programms, das „Equinox“ im Rahmen seiner aktuellen Tournee im Rittersaal des Schlosses präsentieren wird. Besonders ist aber auch der bedauerliche Umstand zu nennen, dass dieses Gastspiel wohl zu den letzten Loburger Schlosskonzerten überhaupt gehören wird.

Was die Besucherinnen und Besucher des Konzerts konkret erwartet, sind „Saiten des Schicksals“, so der düster-klangvolle Titel des Programms, das zwei ebenso kanonische wie zutiefst bewegende Kompositionen umfasst: Ludwig van Beethoven 8. Streichquartett in e-moll („Razumovsky“) und Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14 in d-moll, besser bekannt unter dem Titel „Der Tod und das Mädchen“, in dessen zweiten Satz der Komponist das melancholische Hauptthema seines bekannten Kunstliedes aufgreift und variiert. Die musikalische Expertise der Mitglieder von „Equinox“, 2018 gegründet, ist beachtlich: ausgebildet an der renommierten Hochschule für Musik in Detmold, wo sie seit Herbst 2022 beim renommierten Auryn-Quartett im Master Kammermusik studieren, unternahmen Sabi Yordanov (Violine), Christine Schäfer (Violine), Lydia Haurenherm (Viola) und Mina Zakic (Violoncello) im Oktober 2021 ihre Debüttournee. Ihre vielumjubelten Konzerte führte sie bereits zu den großen Spielstätten in Deutschland und Österreich, etwa zum Kammermusiksaal des Beethovenhauses in Bonn, zur Liederhalle in Stuttgart und zum Mozarteum in Salzburg.

Karten für dieses Konzert, das wie um 17 Uhr beginnt, können an den üblichen Vorverkaufsstellen in Ostbevern (Buchhandlung Düring, Löwenzahn) erworben oder telefonisch im Sekretariat der Loburg reserviert werden. Der Preis für eine Karte im Vorverkauf beträgt 15 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.