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am Di, 7. November 2017
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Quer durch die Zeit – Die etwas andere Zeitreise

WN am Mo., 04.09.2017

Quer durch die Zeit – Die etwas andere Zeitreise  

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Die Zeitreisenden in der Kulturwerkstatt: Sia Korthaus mit ihrem Chauffeur Ede Olschewski. Foto: Anne Reinker

Ostbevern - Eine Zeitmaschine mit der Kabarettistin Sia Korthaus und dem außerirdischen Chauffeur Ede Olschewski stoppte in der Bevergemeinde und begeisterte das Publikum. Neben vielen Lachern hatte die Künstlerin aber auch eine Botschaft: „Ich mache heute und jetzt, was ich gut und richtig finde – denn Sorgen, die mache ich mir lieber morgen.“ Von Anne Reinker

Ein Space-Shuttle legte am Freitag einen Stopp in der Kulturwerkstatt ein. Eine Zeitmaschine, „bemannt“ mit Sia Korthaus und dem außerirdischen Chauffeur Ede Olschewski, eine Handpuppe mit Berliner Zungenschlag. Verantwortlich für den Besuch aus dem Jahr 2054 war das hiesige Kulturforum, dass mit der Kabarettistin und ihrem Auftritt zu „Sorgen mache ich mir morgen!“ direkt einen Volltreffer in seinem neuen Programm landete.

Das Publikum, die Zeugen der Zeitreise, kam ganz auf seine Kosten und durfte einen amüsanten Blick in die kommenden Jahrzehnte werfen. Singend, tanzend und schauspielerisch überzeugte Sia Korthaus. Ob als Alkoholabhängige Loreley („Ich habe heute ganz nah am Whiskey gebaut“) mit der Meinung „Each day is Ballantine`s day“ oder als Touristen-Führerin im „Europa-Park“ in Rust: Sia Korthaus begeisterte.

Gut kam sie als „Helikopter-Mutter“ an, die „man früher einfach nur Glucke nannte“, so Korthaus. Über die pädagogisch engagierten Väter konnte sie nur den Kopf schütteln. „Ein Grundsatz in der Erziehung ist doch, diskutiere nicht mit einem Dreijährigen“, meinte sie. „Wo ist dann nur der junge gesunde Kampfhund, wenn man ihn mal braucht.“

Überaus komisch zeigte sich die Künstlerin mit ihren Kindheitserinnerungen als kleine Ausreißerin, die sich mit Butterbroten, Capri-Sonne und Hanni-und-Nanni-Kassette auf den Weg machte und, als sie nicht von der Mutter vermisst wurde, sich wieder nach Hause begab.

Und in Bälde hätten Google&Co. alle in ihrer Hand. Das sieht die Kabarettistin in ihrer Rolle als 86-jährige Senioren so.

Ohne das zukünftig verpflichteten Smartphone war sie unterwegs und hat sich so eine Menge Ärger eingehandelt. Denn ohne ständiger Kontrolle durch die Alzheimer- und Koffein-App löste sie eine Kettenreaktion nach der anderen aus. Auch mit ihrem Wagen gab es darum Probleme. „Bis mir mein Auto erklärt hat, was ich in der Apotheke soll, das hat vielleicht gedauert“, klagte sie.

„Jetzt habe ich auch noch einen Mitsubishi, der nuschelt so.“ Locker und wortwörtlich „zeitgemäß“ ging es nach der Pause weiter. Die Vorzüge der 80er Jahre, wie eine Fahrt im VW-Käfer mit sechs Personen und dem Überspielkabel als „Spitze der Technik“ stellte sie der Schwerelosigkeit der 2050er Jahre gegenüber. „Nur wahnsinnig schade, dass es mit dem Beamen bis jetzt noch nicht geklappt hat“, klagte sie. Eine klare Botschaft gab sie dem Publikum während des „Zeitseeing“ auf dem Weg. „Ich mache heute und jetzt, was ich gut und richtig finde“, meinte Sia Korthaus. „Denn Sorgen, die mache ich mir lieber morgen.“

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